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Ein Draht zueinander

Kooperatives Heißer-Draht-Spiel · Ausstellungsinstallation

2026

In Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden
Teamarbeit mit Ellen Lutz

Idee

Ein Exponat für einen Spielpfad, der das Thema Mutterschaft kindgerecht erfahrbar macht.

Das Spiel steht für die Bindung zwischen Mutter und Kind: Ans Ziel kommt nur, wer zusammenarbeitet — und erlebt dabei Nähe, Distanz und Spannung.

Projektarbeit im Kurs „Design Experience 1“, 2026, mit Ellen Lutz — eine Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden. Meine Rolle: Prototyping, Modellbau und technische Umsetzung.

01 — Brainstorming

02 — Erster Prototyp

03 — Usertesting mit Kindern

Prozess

Den Prototyp haben wir mit Kindern getestet und dabei einen Beobachtungsbogen genutzt. Die Spirale war zu schwierig, und die Verbindung über die Schnur wurde oft nicht verstanden. Deshalb haben wir den Drahtverlauf vereinfacht und Töne für Start und Ziel ergänzt.

Rohre biegen

Ringe drehen

Ring im CAD

3D-Druck

Gussform für die Sockel

04 — Finales Modell

05 — Pitch

Interaktion

Jede Person führt einen Ring an einem eigenen Draht entlang. Eine elastische Schnur verbindet die beiden Ringe: Wer vorprescht, bremst die andere Person aus; wer zögert, wird mitgezogen. Nur gemeinsam erreichen beide das Ende, ohne den Draht zu berühren.

Feedback

Visuell: Ein Bildschirm zählt jede Berührung des Drahts. Das Spiel beginnt, sobald die Ringe abgenommen werden, und endet, wenn sie wieder abgelegt sind. Es lässt sich auch rückwärts spielen.

Akustisch: Jede Berührung löst einen Klang aus, der für Mutterschaft zentral ist — etwa Weinen, Brabbeln oder „Mama!“.

Ausblick: Das Projekt wird weiterentwickelt und 2027 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden gezeigt.